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Aktuell im Beratungsbrief finanzplanung konkret

Die aktuelle Ausgabe von finanzplanung konkret 1/2012, versandt Mitte Februar, enthält über 47 Seiten folgende, spannende Themen:

  • Rubrik "Telegramm": Aktuelle Urteile zu Steuern und Recht, informative Sachversicherungsinfos und interessante Statistiken.
  • Psychologie/Verkauf: Entscheidend sind die inneren Bilder des Anderen. (Bernd W. Klöckner)
  • Riester-Rente: Flexibilität im Rentenalter - Mehr Rendite durch Kündigung des Riester-Vertrags vor Rentenbeginn? (Steffen Horn)
  • Verkauf & Finanzmathematik: Zeitmanagement Teil 2 - Der große Schwachpunkt? (Prof. Dr. Claus Kriebel)
  • Berufsunfähigkeit: Bedingungsanalyse letzter Teil: Besonderheiten von BU-Versicherungen. (Michael Späte)
  • Betriebliche Altersvorsorge: Die bAV ist tot! Es lebe die bAV! Vergleich von privaten und betrieblichen Altersvorsorgeverträgen hinsichtlich der Rendite. (Frank Nevels)
  • Finanztraining: Prüfung eines Darlehensangebots aus dem Jahre 2012. (Prof. Heinrich Bockholt)
  • Gastbeitrag: Die richtigen Erwartungen an die Märkte. (Christoph Leichtweiß)
  • Buchtipp: Zu Burnout mal nein sagen.
  • Rechnen: Ebenso die interaktive Klausur für den BWK Business als Extra-Download.
  • u.v.m

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Vorwort der aktuellen Ausgabe 1-2012 von Werner Dütting

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

wieder einmal starten wir in ein neues Jahr, bereits in das 8. Jahr von finanzplanung konkret. Ob nun die 8 – eine Glückszahl in China – oder das Jahr des Drachen auch Ihnen in Deutschland erfolgreiches Geschäft bringen wird, wird sich zeigen. Klar ist jedoch: Finanzplanung konkret wird Ihnen auch im 8. Jahr weiterhin beste und aktuelle Informationen rund um Beratung, Verkauf, Recht und Steuern bieten. Das ist unser Auftrag. Sollten Sie hingegen einmal spezielle Themen wünschen oder auch Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Im letzten Jahr, genau genommen im Oktober, hat die EU-Kommission die neuen Mifid 2 Vorschläge unterbreitet. Es scheint, als fordere die Kommission all diejenigen auf, die sich unabhängig nennen, Provisionen aufzudecken, bzw. diese gänzlich zu unterlassen. Grundsätzlich halte ich die Honorarberatung für eine Beratungsart, die mehr „Zuneigung“ bedarf, jedoch auch klarer Regeln. Dann sollte die Kommission jedoch den Begriff „Honorarberatung“ schützen und nicht „unabhängig“. Es sollte jedoch nicht die unabhängige Makler-Beratung in ein schlechtes Bild bringen. Anscheinend hat jedoch die Politik zurzeit ein wenig die „kleine Finanzdienstleistung“ zu regulieren entdeckt und wagt sich noch nicht an das große, wie bspw. Hedge-Fonds oder auch das Handeln mit ungedeckten Kreditausfallversicherungen, welche ganze Staaten in Bedrängnis bringen. Warum nicht einfach im Gesetz steht:

(1) Honorarberater darf sich der nennen, der keinerlei Provisionen vom Anbieter für sich erhält und ausschließlich nur Nettotarife anbietet.

(2) Jeder Produktanbieter ist verpflichtet, jedes Produkt auch als Nettotarif anzubieten.

(3) Jeder Produktanbieter hat die Kennzahl Reduction in Yield (RIY) in einem Kundeninformationsblatt (KIID), welches maximal aus 3 Seiten bestehen darf, zu nennen.

Damit reguliert man einmal die Honorarberater perfekt und gibt diesen die Möglichkeit, an alle Produkte des Marktes auch ohne Vertriebskosten heranzukommen. Zum anderen erhalten die Kunden eine Kennzahl, an der er sieht, wie viel Kosten ein Produkt verursacht.

Dabei muss jedoch bei den Anbietern reguliert werden und nicht bei den Verkäufern. Was auch immer kommen sollte, wir halten Sie auf dem Laufenden, natürlich vorrangig im Telegramm oder wenn es ausführlicher wird in separaten Artikeln.

Nun komme ich jedoch zur neuen Ausgabe. Wir starten mit dem Telegramm. Natürlich sehr wichtig für das aktuelle Jahr 2012. Einige Informationen, welche sich nun ab Jahresbeginn geändert haben. Viele Informationen haben wir bereits Ende letzten Jahres gegeben – nun noch einige mehr. Natürlich haben wir wieder aktuelle und die wichtigsten Urteile herausgesucht und für Sie komprimiert dargestellt. Damit sind Sie auf der sicheren Seite der Beratung.

Weiter geht’s mit Bernd W. Klöckner. Wieder einmal ein kleines Detail, um die Beratung mit ein wenig Psychologie in die richtigen Bahnen zu lenken. Dieses Mal geht es um die inneren Bilder der anderen oder auch Ihrer Kunden. Als Verkäufer sollten Sie Vorsichtig sein, dass Sie die Bilder des Kunden verstehen. Wenn jemand von Sicherheit oder Rendite spricht, könnte er andere Bilder im Kopf haben, als der Verkäufer. Hier auf keinen vorschnell handeln, sondern erst die Bilder richtig deuten. Nur dann können Sie auf einer Wellenlänge mit dem Kunden sein.

Steffen Horn geht in seinem Beitrag auf die Riester-Rente ein. Ein spannender Artikel im Gegensatz zu den der anderen Presse. Wie sieht nämlich die Rendite nach Steuern aus, wenn man einen Altersvorsorgevertrag erst als Riester-Vertrag ausnutzt und kurz vor Rentenbeginn förderschädlich auszahlen lässt? Die Möglichkeit besteht und könnte für viele ein Ausweg kurz vor Rentenbeginn sein, die Rendite von Riester aufzupäppeln. Vielleicht haben Sie ja einige Kunden, die nun zu den ersten Riester-Rentnern gehören und denen die Rente nicht hoch genug ist. Rechnen könnte sich lohnen – auch für Ihre Provision oder Honorar.

Den zweiten Teil des richtigen Zeitmanagements können Sie im Beitrag von Prof. Dr. Kriebel erfahren. Manchmal genügt es, feste Termine auch schon fest zu terminieren oder sofort zu erledigen. Hier unterteilt Herr Dr. Kriebel in A, B, C und D-Kategorien. Zudem stellt er noch einige Tipps zur Verbesserung Ihrer Zeitplanung bereit. Tipps aus der Praxis für die Praxis.

Zur Berufsunfähigkeitsversicherung kommt Michael Späte in seiner Bedingungsanalyse zum letzten Teil. Hier geht es konkret um Besonderheiten von BU-Versicherungen. Herr Späte teilt diese in drei Kategorien ein: Einmal in die Besonderheiten, die dem Versicherungsnehmer Vorteile bringen und andere Versicherer nicht leisten. Zum anderen diese, welche dem Versicherungsnehmer keine Vorteile verschaffen und zu guter Letzt noch diejenigen, welche dem Versicherungsnehmer gar schaden könnten. Genau hinschauen lohnt sich und das sollten Sie auch beim Artikel von Michael Späte.

Immer wieder stellt sich die Frage, ob die betriebliche Altersvorsorge die private schlägt oder andersherum. Hier geht Frank Nevels in seinem Beitrag drauf ein und zeigt es in den weiteren Anhängen dieser Mail mit Zahlen auf. Es beruht zwar immer auf den Einzelfall, jedoch kann man hier schon Tendenzen erkennen, ab welchem Lebensjahr sich eine bAV lohnt und ab wann eine private Absicherung – auch hinsichtlich Rentenauszahlung oder Kapitalauszahlung. Schauen Sie selbst.

Das Finanztraining von Prof. Bockholt ist ein Muss für alle BWK Business Nutzer, aber auch diejenigen, welche andere Beratungsprogramme favorisieren. Diesmal geht es um eine Zeitungswerbung einer großen Bank zu einem Darlehen. Sind wirklich alle Details bekannt? Stimmen die Angaben? Was gibt es vor Abschluss noch an Details zu beachten? Hier mehr im Finanztraining.

Im Gastbeitrag von Christoph Leichtweiß sehen wir einige Erwartungen an die Finanzmärkte. Manchmal ist es spannend eine Statistik anzuschauen und weniger die täglichen Nachrichten zu verfolgen. Zwischenzeitliche Verluste oder gar keine Vermögensveränderungen sind an der Börse nicht nur normal, sondern statistisch gesehen in der Überzahl, wenn man die kleinen Zeiträume nimmt. Langfristig geht es jedoch nach oben und das sollten Sie auch Ihrem Kunden mit auf den Weg geben. Sonst werden Transaktionskosten die Rendite auffressen.

Seit einiger Zeit auch mal wieder ein Buchtipp. Dieses Mal geht es um die richtige „Medizin“ gegen Burnout. „Pharmakonzern“ ist Lothar Seiwert – ein bekannter Mann aus dem Zeitmanagement. Machen Sie sich frei mit diesem Buch und kommen Sie wieder zurück auf den eigenen Weg.

Die nächste Ausgabe erhalten Sie Mitte April.

Bis dahin alles Gute, beste Gesundheit und viel Erfolg.

Ihr

Werner Dütting
Dipl.-Betriebswirt (FH)
Geschäftsführer und Redakteur des Beratungsbriefs

 

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